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„Ich rufe Dich, Nemesis! Höchste! Göttlich waltende Königin! Allsehende, Du überschaust Der vielstämmigen Sterblichen Leben. Ewige, Heilige, Deine Freude Sind allein die Gerechten. Aber Du hassest der Rede Glast, Den bunt schillernden, immer wankenden, Den die Menschen scheuen, Die dem drückenden Joch Ihren Nacken gebeugt haben. Aller Menschen Meinung kennst Du, Und nimmer entzieht sich Dir die Seele Hochmütig und stolz Auf den verschwommenen Schwall der Worte. In alles schaust Du hinein, Allem lauschend, alles entscheidend. Dein ist der Menschen Gericht."
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